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Mikrofasertücher waschen

von Innenwerk

Illustration einer Waschmaschine mit Mikrofasertüchern in der Trommel, daneben zwei durchgestrichene Symbole für Bleichmittel und Weichspüler.

Ein Mikrofasertuch nimmt Wasser auf, weil seine Fasern gespalten sind und dadurch sehr viel Oberfläche haben. Alles, was sich auf diese Oberfläche legt, macht genau das kaputt. Deshalb ist die wichtigste Regel eine Verbotsregel.

Was der Hersteller vorgibt

Für unser Trockentuch, 42 × 48 cm mit 1000 g/m², nennt der Hersteller drei Punkte: keinen Weichspüler, keine Bleiche, nicht heiß waschen. Das ist seine Angabe, und sie steht so auch in der Tabelle auf der Produktseite.

Was übliche Praxis ist

Die folgenden Punkte sind keine Herstellerangabe zu unseren Artikeln, sondern das, was sich beim Umgang mit Mikrofaser allgemein durchgesetzt hat. Wir kennzeichnen sie als das, was sie sind.

  • Getrennt von Baumwolle waschen. Baumwolle verliert Fasern, und die setzen sich in der Mikrofaser fest — danach hinterlässt das Tuch genau die Fusseln, wegen derer man es gekauft hat.
  • Wenig Waschmittel. Rückstände wirken ähnlich wie Weichspüler.
  • Tücher aus dem Innenraum getrennt von Tüchern halten, mit denen an Rädern oder am Motorraum gearbeitet wurde.
  • An der Luft trocknen lassen. Ein Trockner mit hoher Temperatur verklebt die Fasern.

Für die kleinen Tücher gilt was?

Zu unserem Fünferpack in 30 × 40 cm macht der Hersteller gar keine Pflegeangabe. Wir erfinden deshalb keine. Was oben als übliche Praxis steht, gilt für Mikrofaser allgemein und ist der beste Anhaltspunkt, den wir für diese Tücher redlich nennen können.

Wann ein Tuch fertig ist

Wenn es Wasser nicht mehr aufnimmt, sondern davor herschiebt, ist die Faser platt oder belegt. Waschen bringt es dann meist nicht zurück. Genau deshalb liegen fünf Tücher im Pack: man wechselt lieber das Tuch als die Methode.